Teilzeit-Falle beenden - Klingbeil und Gemeinschaftsbetriebsrat wollen Rückkehrrecht in Vollzeit

 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil war vor kurzem bei seinem jährlichen Besuch im Gemeinschaftsbetriebsrat des Industrieparks Walsrode zu Gast. Klingbeil, der das Wahlprogramm der SPD im Bereich Arbeit und Digitales gemeinsam mit Andrea Nahles verantwortet, nahm dabei vor allem die Anforderungen des Betriebsrats an die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auf. Zudem informierte er sich über die aktuelle Situation am Standort.

 

„Seit der Wahl von Martin Schulz richtet die SPD ihre Politik endlich wieder komplett auf die hart arbeitenden Menschen in diesem Land aus. Mehr Qualifizierung, mehr Sicherheit und stärkere Entlastungen. Darum geht es“, machte Klingbeil deutlich. Große Unterstützung fand die Forderung nach einem Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit. „Wir müssen die Teilzeit-Falle, in die vor allem Frauen immer wieder hineingedrängt werden, endlich beenden. Es gibt Phasen im Leben, in denen Teilzeit  hilfreich ist. Aber es muss dann auch ein Recht geben in eine Vollzeit-Stelle zurück zu kommen. Ein fertiger Gesetzentwurf liegt dazu vor. Die CDU ist dagegen. Ich hoffe immer noch, dass sie auch hier wie beim Mindestlohn einknicken“, so Klingbeil. Die SPD drängt darauf, das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg zu bringen.

Der Betriebsrat unterstützte in der Sitzung die jüngsten gesetzlichen Änderungen im Bereich der Leiharbeit, mahnten jedoch auch an, dass dies nur der erste Schritt in die richtige Richtung sein könne. Weitere Maßnahmen müssten folgen. 

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flickr-Fotostream von Lars Klingbeil:

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