Nach Krebs-Auswertung: Klingbeil trifft Rotenburger Ärzte in Berlin

 

Einen Tag nach der Vorstellung der Auswertung erhöhter Krebsfälle im Landkreis Rotenburg hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil mit Rotenburger Ärzten im Bundestag in Berlin getroffen. Das Gespräch war bereits lange im Voraus geplant. Auch der SPD-Umweltexperte Matthias Miersch nahm an dem Termin teil.

 

„Es ist wichtig, dass wir endlich einen Anhaltspunkt für die Krebshäufungen haben. Ich danke Herrn Dr. Stümpel und seinem Team, die in den letzten Monaten beharrlich an dieser Auswertung gearbeitet haben. Es ist gut, dass es nun direkt eine umfangreiche Folge-Studie zu einem möglichen Zusammenhang mit der Erdgasförderung und den damit zusammenhängenden Bohrschlammgruben gibt“, sagte Klingbeil, der am Donnerstag-Abend in Rotenburg bei der Vorstellung selbst vor Ort war.
 
Der 39-Jährige machte zugleich deutlich, dass es schon jetzt Konsequenzen geben müsse: „Es kann jetzt kein einfaches weiter so geben. Wir können nicht auf die Ergebnisse der nächsten Studie warten ohne, dass etwas passiert. Ich möchte erreichen, dass Kontrollen und Messungen ausgeweitet werden und ich erwarte, dass der Gesundheitsschutz in allen Genehmigungsverfahren neu auf den Prüfstand kommt. Hier muss auch der Landkreis seinen Einfluss als untere Wasserbehörde dringend geltend machen“, so Klingbeil, der am Freitag gemeinsam mit der neunköpfigen Ärzte-Gruppe die Konsequenzen aus den nun vorliegenden Ergebnissen der Krebsuntersuchungen beriet.

20170503 Gespraech Krebsfaelle480x

flickr-Fotostream von Lars Klingbeil:

Created with flickr badge.
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.