Abschaffung der Gewerbesteuer wäre schwerer Schlag - Klingbeil kritisiert Pläne von Finanzminister Schäuble

2013lars_klingbeil150x.jpg
 

Der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat gegenüber der Rheinischen Post erneut die Zukunft der Gewerbesteuer in Frage gestellt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat diesen Vorstoß scharf kritisiert.

 

„Das wäre ein schwerer Schlag für die Kommunen hier im Landkreis Rotenburg und im Heidekreis. Die CDU stellt sich damit auch gegen den niedersächsischen Städte und Gemeindebund, der sich eindeutig gegen eine Abschaffung der Gewerbesteuer ausgesprochen hat“, machte Klingbeil deutlich.

„Es gibt keinen Beleg dafür, dass sich durch einen kommunalen Hebesatz auf die Einkommenssteuer die Situation für die Kommunen hier vor Ort verbessert. Der richtige Schritt wäre es die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer zu verbreitern. Warum zahlt der Metzgermeister Gewerbesteuer, Ärzte oder Rechtsanwälte aber nicht? Hier muss angesetzt werden, um die finanzielle Lage der Kommunen auf sichere Füße zu stellen“, so Klingbeil.


flickr-Fotostream von Lars Klingbeil:

Created with flickr badge.
 
    Steuern und Finanzen     Wirtschaft
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.