Ein Beitrag gegen die Digitale Spaltung - Klingbeil besucht MGH Schneverdingen Aktion Senioren ans Netz

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Im Rahmen seiner Reihe „Ein Tag im Leben“, bei der der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil regelmäßig in unterschiedlichen Einrichtungen, Betrieben und Vereinen einen vertieften Einblick in deren Arbeitsalltag wirft, war der 34-Jährige vor kurzem im Mehrgenerationenhaus in Schneverdingen zu Gast. Im Mittelpunkt seines mehrstündigen Besuchs stand das Projekt „Senioren ans Netz“ im Internetcafé des MGH.

Im Rahmen dieser Aktion, die gemeinsam vom Mehrgenerationenhaus und der KGS Schneverdingen durchgeführt wird, können Senioren den alltäglichen Umgang mit neuen Medien erlernen, entweder in einem regelmäßig angebotenen 6-wöchigen Kurs oder in der wöchentlichen Beratungsstunde im Internetcafé des MGH. Das Besondere dabei ist, dass ihnen dort Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projektes „Schülerfirma“ ihr Wissen und ihre Erfahrungen vermitteln und zwar in einer 1:1 Lernsituation, durch die ganz individuell auf den jeweiligen Kenntnisstand der Senioren aufgebaut wird. „Jugendliche und junge Erwachsene bewegen sich heute wie selbstverständlich im Netz und haben bereits große Erfahrung im Umgang mit Computern oder Smartphones. Die Idee, dass Jugendliche ihr Wissen an die ältere Generation weitergeben hat mich fasziniert, denn genau das ist der richtige Weg. Wir müssen daran arbeiten, die Digitale Spaltung zwischen Jung und Alt zu verringern, denn schon heute ist der technische und kompetente Zugang zum Internet ein wesentlicher Teil der gesellschaftlichen Teilhabe. MGH und KGS Schneverdingen leisten hier einen guten Beitrag“, sagte Klingbeil.

Im Gespräch mit der Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Angela Freitag diskutierte Klingbeil auch über die zukünftige Struktur des MGH’s. „Es ist gut, dass zumindest vorerst Planungssicherheit da ist und das Aktionsprogramm des Bundesfamilienministeriums verlängert wurde. Mittelfristig ist es jedoch wünschenswert, dass die Mehrgenerationenhäuser das Projektstadium verlassen und zu festen Institutionen werden. Dazu gehört eine bessere finanzielle Ausstattung gerade für festes Personal. Nur dann kann diese wertvolle Arbeit wie in Schneverdingen dauerhaft aufrecht erhalten werden“, machte Klingbeil deutlich.
 

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